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Ein kurzer Rückblick: Apple 10 Jahre nach Steve Jobs

Steve Jobs Apple

Das so oft abgebildete Apfel-Logo des Technikriesen Apple ist unverkennbar und zur Marke geworden. Auch Menschen ohne technisches Verständnis erkennen hinter dem Logo eindeutig die Marke Apple. Das ist schon seit vielen Jahrzehnten so und hat sich bis heute bewährt. Tatsächlich schwören viele Kunden seit Anbeginn auf den iMac und somit auf benutzerfreundliche Computer, die einfach zu bedienen sind und im Design überzeugen – lange Zeit vor den ersten Smartphones. Mittlerweile sind einige Millionen Fans mehr dazu gekommen und das liegt nicht nur an den Produktentwicklungen der letzten Jahrzehnte. Das Apple Logo steht schon lange für sichere iMacs, die faszinierendsten Innovationen unserer Neuzeit und vor allem für eine ganz besondere Unternehmensphilosophie – einen Zeitgeist, der ankommt bei durchweg allen Generationen.

Entwickelt wurde das Logo der ersten Version mit einer Person, die unter einem Apfelbaum liest. Dies sollte Isaac Newton darstellen, wie er gerade die Schwerkraft entdeckt als ihm ein großer Apfel auf den Kopf fällt. Später entsteht dann das Logo mit dem großen regenbogengestreiften Apfel und einem Apfelbiss, das Du bestimmt schon einmal gesehen hast oder sogar noch von früher kennst. Hieraus ist dann wiederum das heute so bekannte Apple-Emblem entstanden.

Aber steht dieses Logo heute immer noch für die gleiche Philosophie wie vor 10 Jahren und früher unter Steve Jobs, oder ist daraus schlichtweg nur das Logo eines der erfolgreichsten Technikkonzerne der Welt geworden?

Apple unter Steve Jobs

Steve Jobs war allseits bekannt als eine schwierige Persönlichkeit. Außerdem berühmt als Unternehmer, schaffte er mit Apple und Pixar gleich zwei Unternehmen, die bis heute zu den Top Global Playern zählen.

Er ist mit seinem innovativen Geist und Unternehmertalent in die Geschichte eingegangen. Dabei spielten für den CEO vor allem Kunst und Design eine herausragende Rolle. Er war weder Programmierer, noch Designer. An verschiedenen Disziplinen interessiert und reich an Wissen, galt er aber als sehr detailverliebter Visionär, der es seinen Angestellten selten einfach machte. Dennoch hatte er einen besonderen ästhetischen Blick und war vor allem zu sich selbst sehr streng. Der hohe Anspruch, den er sich selbst stellte, fand sich später in seinen Produktvorstellungen wieder. Hier überraschte Steve Jobs immer mit besonderem Design und dem Mut für etwas Neues, das nicht nur praktisch war, sondern auch zeitlos schön.

Apple verkörperte unter Steve Jobs mit seiner Unternehmensgeschichte unbedingt den allgemeinen amerikanischen Traum “Vom Tellerwäscher zum Millionär”, ähnlich wie andere Tech-Riesen, aber einprägsamer und tatsächlich romantischer. Mit Apple vermittelte Steve Jobs seinen Kunden nicht nur ein Produkt und eine Marke, sondern gleich ein komplettes neues Lebensgefühl.
Auf die Details seiner Biografie und auf die Unternehmensgeschichte wollen wir hier gar nicht weiter eingehen. Vielleicht hast Du ja den Steve Jobs Film gesehen, oder eine der beiden Biografien gelesen. Für Interessierte bietet das Internet jedenfalls eine Menge an Informationen zum Gründer und zur Marke.

Was das Besondere an den Apple-Produkten vor allem ausmachte, waren die Produktvorstellungen, die immer ganze Branchen erneuerten. Die faszinierenden Präsentationen und Neuerungen hat es so bisher auch nur unter Steve Jobs gegeben. 1999 begeisterte der iMac, 2001 kam mit dem iPod eine Revolution für Musikfreunde auf den Weltmarkt und 2007 kam mit dem iPhone eine neue Art der Kommunikation mit mobilen Endgeräten. Sogar 2010 konnte Apple noch begeistern und erstaunen lassen, denn mit dem iPad ging es weiter, mit größten Schritten in Richtung Zukunft.

Apple unter Tim Cook

Timothy Donald „Tim“ Cook ist seit zehn Jahren nun der CEO des Unternehmens Apple. Kurz vor dem tragischen Tod des Steve Jobs, das war am 5. Oktober 2011, als er den Kampf gegen den Krebs verlor, wurde Tim von Steve noch als neuer Kopf des Unternehmens bestimmt. Diese verantwortungsvolle Aufgabe führt Tim Cook noch heute aus. Wie vor 10 Jahren wird bereits über einen Nachfolger diskutiert, doch unser Eindruck ist, dass es sich noch lange nicht lohnt, sich darüber Gedanken zu machen. Was ist aber seither anders unter dem “neuen” CEO Tim Cook?

Zunächst war Cook als Logistik- und Produktionsexperte positiv aufgefallen. Viele hatten aber Sorge, dass er ohne das Charisma von Steve Jobs als neuer CEO untergehen könnte. Diese Sorge wurde nicht bestätigt. Tatsächlich gab es unter Tim Cook bis heute keine einzigartige Produktvorstellung, wie immer wieder unter Steve Jobs. Apple Fans warten daher vergebens auf etwas komplett Neues. Allerdings steht Apple 10 Jahre später sehr gut da und es gibt einige Gründe, warum sich die Marke sogar zum Positiven verändert hat.

Apple ist viel umweltbewusster geworden und das ist jedenfalls eine positive Überraschung. Machte Steve Jobs noch Schlagzeilen durch Diskussionen mit Umweltverbänden wegen Flammenschutzmittel in Apple Produkten, so liest man heute von einer kompletten Neuausrichtung zum Thema Umwelt- und Klimaschutz unter dem aktuellen CEO. Bereits 2008 waren diese Flammenschutzmittel stark in der Kritik gewesen, da sie giftig sind, schwer abbaubar und da sie auch in Körpern von Lebewesen nachweisbar waren.

Cook verzichtet in der Herstellung heute nicht nur auf diese Mittel, sondern hat sich in der Produktion eigeninitiativ auch von anderen Giften verabschiedet. Tatsächlich steht Apple in einem Ranking für Umweltstandards bei Elektronikherstellern mittlerweile auf Platz 2. Nur Fairphone schnitt bei “Greener Electronics” besser ab – unter Steve Jobs undenkbar.
Weiter möchte Apple klimaneutraler werden, sogar bei der Lieferkette. Diese Entwicklungen wollen wir weiter beobachten.

Auch dem Thema Datenschutz hat sich Apple erst unter Tim Cook so richtig verpflichtet. Die Software wird immer weiter optimiert, um Kundendaten zu sichern. Vor allem 2016 konnte Apple glänzen, als es einer Anfrage des FBI aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nachkam.
Damals verlangte das FBI, das iPhone-Betriebssystem iOS so zu manipulieren, dass Strafverfolger nach einem Terroranschlag das gesperrte iPhone des Attentäters durchsuchen konnten. Cook lehnte diese Forderung ab.

Die Apple Aktie

Aktuell steht die Apple-Aktie hervorragend im Kurs, was der riesige Konzern vor allem Tim Cook zu verdanken hat. Außerdem brummt das Geschäft mit einem aktuellen Bargeld-Bestand von 200 Milliarden Dollar. Dem Tech-Konzern wird aktuell an der Börse vorgeworfen, es habe kein neueres Geschäftsmodell und der Aktienkurs sinke auf lange Sicht.

Viele Apple-Mitarbeiter waren von Tim Cook bei seinem Eintritt in den Vorstandsposten begeistert, gab es unter ihm doch zum ersten Mal Bonuszahlungen in Form von Unternehmensanteilen. Mittlerweile kann Cook mit einer Rendite von insgesamt 192 Prozent glänzen. Apple steht an der Börse insgesamt auf Platz 13. Und Tim Cook selbst konnte Aktienanteile im Wert von 750 Milliarden US-Dollar verkaufen.

Das IPhone 13

Seit dem 24. September gibt es die neuen iPhone-13-Modelle zu kaufen.

Wie immer profitiert der Apple-Konzern bei seiner neuen Produktreihe von dem Phänomen mit den Stammkunden. Was die Apple-Produkte ausmacht war schon immer ihr Talent der Kundenbindung. Dies hat sich in den letzten 10 Jahren definitiv nicht geändert. Wer einmal von einem technischen Apple-Gerät begeistert war bleibe generell der Marke treu, so heißt es und so ist es. Das Design, die einfache Handhabung und dann oft nicht nur ein bisschen Prestige noch mit dabei, das überzeugt bis heute.

So gibt es im Vergleich zur letzten Produkterscheinung auch nicht besonders viele neue Features: Neu ist vor allem die 120-Hertz-ProMotion-Technologie. Außerdem gibt es bessere Kamera-Einstellungen und mehr Speicher, um jetzt nur die größten Neuerungen grob herauszustellen. En Detail haben wir die neue Version für Dich unter folgender Webseite zusammengefasst:

iPhone 13 >>

Erfreulich ist, dass Apple bei den ohnehin schon teuren Pro-Modellen den Preis nicht erhöht hat. Das iPhone 13 Pro mit 128 GB gibt es weiterhin für 1149 Euro. Das iPhone 13 Pro Max mit 128 GB kostet 1249 Euro. Die neue 1-TB-Version kostet 1729 Euro für das 13 Pro und 1829 Euro für das 13 Pro Max.

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