Curve: Der erste GPS-Tracker ohne Abo?

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Bislang hatten GPS Tracker eines gemeinsam: Sie sind kompliziert einzurichten, nur mäßig gut über die mittelmäßigen Apps zu bedienen und die Abokosten pro Monat schlagen insbesondere bei mehreren Trackern ordentlich zu Buche. Höchste Zeit also für einen neuen & frischen Ansatz: Einfach zu bedienen, mit starker & smarter App und einem Preismodell, das auf das Wichtigste zurechtgeschnitten ist: auf Dich als Nutzer!

Das dachte sich wohl auch Vodafone, denn seit gestern ist im E-Shop von Vodafone UK der neueste GPS-Tracker zu sehen, der den Namen Curve (= Kurve) trägt. Der Name leitet sich vermutlich deshalb von dem Wort “Kurve” ab, weil der Tracker keinerlei Ecken und Kanten hat, sondern so richtig schön “kurvig” und rund ist. Sieht wirklich richtig schnieke aus. Doch dazu gleich mehr.

Was uns sonst noch aufgefallen ist, haben wir für Euch zusammengefasst …

Der erste Eindruck: Könnte echt ein Apple-Produkt sein!

Der Curve markiert die neueste Generation smarter GPS- und IOT-Tracker und sieht vom Design doch glatt so wertig wie ein Apple-Produkt aus. Ein Lob also schon mal an die Designer. Natürlich nützt der schönste Tracker aber nix, wenn er nicht einfach im Alltag zu handhaben ist. Daher ist der Curve nicht nur stylisch, sondern auch noch leicht wie eine Feder und mit einem praktischen Schlüsselring versehen, mit dem Du das Gadget an Tasche, Rucksack, Schlüsselbund oder Schulranzen befestigen kannst. Dabei ist der Tracker wirklich mini: 42 mm breit und 16 mm hoch – liebevoll wird er somit auch redaktionsintern bei uns als “Hobbit-Tracker” bezeichnet.

Curve klingt ja schon mal cool. Was hab ich denn jetzt genau von dem GPS-Tracker?

Der Curve hilft Dir, Deine Lieblings-Sachen stets im Blick zu behalten. Du klemmst ihn ganz einfach an Deine Wertgegenstände an und weißt über eine App stets, wo sich diese befinden. Und das Beste: Da der Tracker so klein ist, eignet er sich auch ideal für Hunde- und Katzenbesitzer. Erste Nutzer berichten darüber, wie der Tracker Ihnen insbesondere im Wald dabei geholfen hat, ihr Haustier wiederzufinden.

Laut Vodafone UK sind dies die Vorteile des Curve auf einen Blick:

  • So leicht und klein wie ein Mini-Schlüssel
  • Smart SIM Technologie ermöglicht Tracking über beliebige Distanzen (besser als Bluetooth!)
  • Bis zu 1 Woche Batterie-Laufzeit
  • Safe Zones: Sichere Zonen einrichten mit Hinweis, sobald diese verlassen werden
  • Alarm-Button: SOS-Button für schnelle Hilfe
  • Wassergeschützt (IP67 Standard | bis zu 1 m für 30 Minuten)
  • Gewicht: 30 g
  • Integrierte Vodafone Smart SIM

Wieso ist der Curve denn besser als ein Bluetooth-Tracker?

Tracker mit Bluetooth haben nur eine sehr geringe Reichweite von ca. 10 Metern. Selbst im Haus reicht das maximal für einen größeren Raum und draußen an der frischen Luft brauchen wir gar nicht mehr drüber zu sprechen. Wenn Du Deinen Schlüssel mit dem Bluetooth-Tracker verlierst und befindest Dich dann weiter als 10 m davon entfernt, dann kannst Du die Ortung vergessen. Punkt & aus! Ein weiterer Nachteil ist, dass Bluetooth stets auf Deinem Handy aktiviert sein muss. Selbst bei dem geringen Stromverbrauch der Funktechnologie möchte man das einfach nicht immer, da das Handy dann stets für Bluetooth-Locator einsehbar ist. Im Curve befindet sich eine integrierte SIM-Karte. Somit kann Dir der Tracker theoretisch jederzeit weltweit sagen, wo er sich gerade befindet, denn Mobilfunknetze gibt es quasi überall. Dein Lieblingsgegenstand kann also Tausende Kilometer entfernt sein und Du findest ihn trotzdem immer wieder (okay, ausgenommen er liegt irgendwo auf dem Meeresboden in vielen Kilometern Tiefe und hat sich in den Sand gewühlt). Du siehst aber: Wenn Du ein wirklich ernsthaftes Tracking-Gerät suchst, kommst Du um einen GPS-Tracker wie den Curve gar nicht herum.

Wofür lässt sich der Curve einsetzen?

Dadurch, dass der Curve so klein ist (Höhe: 16,44 mm; Breite: 42,1 mm) und eine Akkulaufzeit von bis zu 7 Tagen hat (zum Vergleich: der Tractive GPS Tracker für Hunde hält nur maximal 5 Tage und macht oftmals schon deutlich vorher schlapp), lässt er sich im Alltag bestens einsetzen:

• Am Schlüsselanhänger
• Am Koffer oder Rucksack, wenn man verreist
• An der kostbaren Handtasche
• An der Sporttasche
• An einem Fahrzeug (z. B. E-Bike, E-Scooter, Auto oder Wohnmobil)
• Am Halsband von Haustieren
• Am Schulranzen von Kindern

Und das sind nur ein paar Anwendungsfälle. Wir sind uns sicher, dass es noch viel mehr gibt. Schreib uns gerne in die Kommentare, welche Möglichkeiten Ihr hier noch seht.

Fazit: Heiß auf Kurven …

Wir können es kaum abwarten, den Curve das erste Mal in unseren Händen zu halten. Zudem peilt Vodafone für den deutschen Markt angeblich noch eine faustdicke Überraschung an. Erstmals sollen angeblich keine monatlichen Kosten für die ersten zwei Jahre der Nutzung anfallen. Das wäre ein cleverer Schachzug, denn viele Nutzer mögen einfach keine Abos und wollen sich nicht an irgendwelche Dienste binden (davon hat man mit Spotify, Netflix und Amazon Prime sowieso schon mehr als genug in der Garage). Wir halten Euch auf jedem Fall auf dem Laufenden, sobald wir den Curve das erste Mal in den Händen halten dürfen.

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